Aktuelles

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17.07.2015

Minister Tiefensee besucht "Thüringer Zentrum für Maschinenbau"

Am „Thüringer Zentrum für Maschinenbau“ wurden in den zwei  Jahren seiner Existenz bereits wichtige Großinvestitionen in wissenschaftliche Gerätetechnik umgesetzt. Mittlerweile arbeiten zahlreiche Wissenschaftler in 128 Wissenschaftsprojekten daran, den Thüringer Maschinenbau  flexibler, präziser, ressourcenschonender und damit wettbewerbsfähiger zu machen.

Bei seinem Besuch am 16. Juli 2015 konnte sich Herr Minister Tiefensee einen Eindruck vom Arbeitsstand in den ausgewählten Forschungsfeldern Produktionstechnik und industrielle Bildverarbeitung verschaffen.

Im Bereich der Produktionstechnik wird beispielsweise an industriellen Fertigungsprozessen gearbeitet, bei denen neu entwickelte Robotersysteme, wie z.B. für das Rührreibschweißen, zum Einsatz kommen. Dieses Robotersystem ist Bestandteil eines brandaktuellen Forschungsprojektes an dem reges Interesse seitens der Industrie besteht.

Im Fokus der Entwicklung der industriellen Bildverarbeitung liegen Themen der 2D/3D-Bildverarbeitung und der Objekt- und Merkmalserkennung mit Methoden des maschinellen Lernens. So wurde gemeinsam mit weiteren Forschungspartnern und der Industrie ein erster autarker 2D-Bildverarbeitungssensor entwickelt, der direkt in den Bearbeitungsraum einer CNC-Maschine integriert wird. Dies führt zu einer drastischen Reduktion der Messzeit bei höchster Präzision und eröffnet die Möglichkeit einer direkten Rückkopplung in den Fertigungsprozess. Derartige Projekte lassen Visionen von intelligenten und vernetzten Maschinen Wirklichkeit werden.

  

Im Rahmen des Ministerbesuches wurden diese und weitere Projekte vorgestellt und die dazugehörige, überaus interessante Gerätetechnik, die weit über die Grenzen des Standes der Wissenschaft hinausgeht, besichtigt.

Das Thüringer Zentrum für Maschinenbau arbeitet gegenwärtig mit 48 Forschungspartnern aus der Industrie zusammen. Weitere Kooperationen, so etwa ein internationales Kooperationsprojekt, in das neun internationale Partner aus Wissenschaft und Industrie einbezogen sein werden und das neueste Trends im Bereich Industrie 4.0 aufgreift, wird demnächst seine Arbeit aufnehmen.