Das ThZM

Willkommen

Der Maschinen,- Anlagen und Werkzeugbau steht in den kommenden Jahren vor tief greifenden Umbrüchen. Klimawandel und internationaler Wettbewerb um Rohstoffe werden die globale Nachfrage nach erneuerbaren Energien sowie Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz weiter anheizen. Auch die zunehmende Komplexität der Produkte, die Verkürzung der Entwicklungs- und Fertigungszeiten und der hohe Kostendruck am Markt erhöhen die Anforderungen an die Anlagenfertigung. Für deutsche Maschinenbauer bietet sich hierbei die Chance, ihren Ruf als konstruktive Erfinder mit Sinn für Qualität und Effizienz unter Beweis zu stellen.

Nur zukunftsorientierte und offensiv agierende Unternehmen werden die Prozesse gestalten, notwendige Innovationen auf den Weg bringen und vom Maschinenbau als Leitmarkt der Zukunft profitieren. Es wird mehr und mehr darauf ankommen, weiße Marktflecken zu entdecken, neue Produktwelten zu erfinden und alternative Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Wenn die Unternehmen diese Chance nutzen, kann der Maschinenbau bis zum Jahre 2020 neben der Elektrotechnik zur wachstumsstärksten Branche in Deutschland werden.

Schon jetzt bündelt das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) das Forschungs-Know-how von bis zu 35 Thüringer Professoren und nahezu 150 Thüringer Wissenschaftlern und Ingenieuren der verschiedensten Fachbereiche seiner Zentrumspartner.

Nationale und internationale Vernetzungen, Kooperationen und Transfer sind für das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) wesentliche Bausteine bei der Entwicklung und Überführung von innovativen Technologien in moderne Produktion- und Wertschöpfungsprozesse. In enger Zusammenarbeit mit thüringischen, nationalen und auch internationalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft realisiert das ThZM eine Vielzahl von Forschungsprojekten in unterschiedlichen Bereichen des Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugsbaus.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus Augsburg / ThZM:

„Mit dem Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) wird das Ziel verfolgt, Kooperationsbeziehungen zu regionalen und überregionalen Partnern in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung aufzubauen, wissenschaftliche Alleinstellungsmerkmale von nationaler und internationaler Bedeutung auszubilden und die Innovationskraft der Unternehmen der Maschinenbau-Branche in Thüringen zu stärken.“ Neu an diesem Zentrum ist, dass es nicht allein an der TU Ilmenau angesiedelt ist, sondern mehrere Partner vereint, die einrichtungsübergreifend zusammenarbeiten. „Dieses Konzept ist bewusst so gewählt, da sich gerade im Bereich des Maschinenbaus die Kompetenzen der beteiligten Thüringer Hochschulen und Forschungseinrichtungen gegenseitig sehr gut ergänzen. Damit schaffen wir Synergieeffekte und können zugleich die gesamte Wertschöpfungskette von der Grundlagen- bis zur angewandten Forschung und Entwicklung abdecken“.