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EMProBio-Workshop in Ilmenau: Starke Fortschritte bei nachhaltigen Produktionsprozessen
29.04.2026
Beim 3. Workshop der Forschungsgruppe „Energie- und materialeffiziente Produktionsprozesse für biogene Kunststoffe (EMProBio)“ an der Technischen Universität Ilmenau kamen mehr als 25 Teilnehmende aus Forschung und Wirtschaft zusammen, um den aktuellen Stand des Projekts zu diskutieren.
Im Mittelpunkt standen Einblicke in die Fortschritte des Gesamtprojekts sowie die Arbeit in den einzelnen Teilprojekten – von Spritzgießverfahren über additive Fertigung bis hin zu Fragen der Qualitätskontrolle und Bewertung. Ziel von EMProBio ist es, nachhaltige Produktionsverfahren zu entwickeln, die den Energie- und Ressourcenverbrauch senken und biogene Kunststoffe als zukunftsfähige Alternative etablieren.
Besonders positiv wurde vom Industriebeirat hervorgehoben, wie schnell die Forschungsgruppe bereits beachtliche Ergebnisse erzielt hat. Gleichzeitig entstand in Thüringen eine in dieser Form einzigartige, eng verzahnte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie – ein starkes Signal für erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer.
Mit Blick auf den Projektabschluss zum Jahresende rücken nun verstärkt Zukunftsfragen in den Fokus: mögliche Anschlussprojekte, konkrete Anknüpfungspunkte für Unternehmen sowie potenzielle Märkte für biobasierte Verbundprodukte. Der geplante Abschlussworkshop im Herbst wird hierfür eine zentrale Plattform bieten.
Das Projekt EMProBio wird durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus gefördert. Zu den beteiligten Partnern zählen neben der Technischen Universität Ilmenau auch die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Hochschule Schmalkalden sowie die GFE Schmalkalden und das ifw Jena.





