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Startschuss für das ZIM-Innovationsnetzwerk „ZuM³A“: Erfolgreiches Online-Kennenlerntreffen
15.01.2026
Im Rahmen des ZIM-Innovationsnetzwerks „ZuM³A – Zukunft. Mensch. Maschine: Menschenzentrierte Automatisierung“ fand heute ein erstes Online-Kennenlerntreffen statt. Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Forschung nahmen an der Veranstaltung teil und nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur ersten inhaltlichen Annäherung.
Im Mittelpunkt des Treffens standen neben Informationen zum Ablauf der Antragstellung im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) insbesondere kurze Vorstellungsrunden der Netzwerkpartner. Dabei ging es um die Fragen: Wer sind wir? Welche Kompetenzen bringen wir ein? Welche Projektansätze und Bedarfe bestehen?
Diese kompakten Präsentationen dienten bewusst als Auftakt. Ein vertieftes inhaltliches Matching und die konkrete Ausarbeitung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsprojekte sind nach erfolgreicher Beantragung der Netzwerkphase 1 vorgesehen und werden durch das Netzwerkmanagement begleitet.
ZIM-Innovationsnetzwerk „ZuM³A“
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites Förderprogramm des Bundes zur Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mittelständischer Unternehmen – insbesondere in Kooperation mit weiteren Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen. Ziel des Netzwerks „ZuM³A“ ist die Entwicklung menschenzentrierter Automatisierungslösungen, die technologische Innovation mit den Anforderungen von Beschäftigten und Organisationen verbinden.
Aktueller Stand und Entwicklungslinien
Nach dem Abschluss der Konsortialbildung befindet sich das Netzwerk aktuell in der Antragsphase. Derzeit werden Projektideen für die drei thematischen Entwicklungslinien gesammelt:
1. Kernprozesse der Wertschöpfung
z. B. Mensch-Roboter-Kollaboration, adaptive Automatisierungssysteme
2. Supportprozesse der Wertschöpfung
z. B. Augmented-Reality-Anwendungen in Wartung und Produktion, kognitive Assistenzsysteme
3. Management- und Steuerungsprozesse
z. B. ERP-/MES-Integration, kognitive Systeme zur Produktionsoptimierung
Starke Partnerbasis aus Industrie und Forschung
Das Thüringer Zentrum für Maschinenbau freut sich über die große Beteiligung und die Vielfalt der Netzwerkpartner aus Industrie und Wissenschaft. Diese breite Kompetenzbasis bildet eine hervorragende Grundlage für innovative und praxisnahe Lösungen im Bereich der menschenzentrierten Automatisierung.
In den kommenden Wochen liegt der Fokus darauf, Projektideen weiter zu konkretisieren, Synergien zu identifizieren und gemeinsame FuE-Vorhaben auf den Weg zu bringen. Das Netzwerk blickt optimistisch auf die nächsten Schritte und die weitere Zusammenarbeit.

